• Foto: Marcellus Menke

20. Jahrestagung des csnd e. V.

11. – 13. März 2026 an der Universität Siegen

Resilienz

Vom 11. bis 13.03.2026 treffen sich die Mitarbeitenden der deutschen Career Services zu ihrer 20. Jahrestagung. Auf dieser Tagung wollen wir das Thema Resilienz aus all den unterschiedlichen Perspektiven betrachten, die die Vielfalt der Arbeit der Career Service Einrichtungen an Hochschulen in Deutschland abbilden.

Fragen mit denen sich die Tagung beschäftigt sind: (i) Resilienz der Menschen, die zu uns kommen: Was können wir mit und in unserer Arbeit tun, um Menschen die zu uns kommen die Möglichkeit zu geben, Resilienz zu entwickeln? (ii) Resilienz für uns als Mitarbeitende im Career Service: Was können wir dafür tun, dass wir mit und in unserer Arbeit Resilienz ausbauen und leben können? (iii) Resilienz des Systems Hochschule, in dem wir arbeiten: Was können wir dafür tun, dass das System Hochschule, mit und in dem wir täglich arbeiten, ein Stück resilienter wird?

Wir möchten die Tagung als aktive Tagung gestalten. Viele Kolleginnen und Kollegen haben bereits zugesagt, ihre Erfahrungen und ihr Wissen zum Thema Resilienz in Workshops und Präsentationen einzubringen. Außerdem werden wir externe Gäste begrüßen dürfen, z. B. vom Mainzer Leibniz-Institut für Resilienzforschung. Und es werden sich viele Kolleginnen und Kollegen der gastgebenden Universität einbringen. Einblick nehmen dürfen wir z. B. in Projekte und Konzepte aus dem Bereich IT, Human Computer Interaction, Kunst und Musik.

Die Struktur der Tagung findet sich in der folgenden Übersicht. Die konkreten Angaben für Referentinnen und Referenten sowie die Vortragenden werden laufend ergänzt. Die Programmentwicklung ist in Bewegung, so wie wir das auch mit unseren Planungsaktivitäten für euch sind.

Anreise und Übernachtung

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Anmeldung

Der Tagungsbeitrag beträgt vsl. 250,00 € pro Person. Reduzierte Beiträge bei Teilnahme an einzelnen Tagen sind leider nicht möglich.

Die Anmeldefrist ist abgelaufen. Kurzfristige Anmeldungen sind bitte direkt an die Geschäftsstelle zu richten.

Tagungs-App

Alle Infos detailliert und kompakt in unserer Tagungs-App

Tagungsprogramm

Mittwoch, 11.03.2026

Verbandstag mit Fokus auf verbandinternen Austausch (nur für csnd-Mitglieder) und Kulturprogramm (für alle Tagungsteilnehmende)

ab 10:00 – Check-in Früh-Anreisende | Aufwärmen für den Tag (Bewegungsangebot)

Registrierung, Ankommen und Networking

11:00 – 11:15 – Tagungseröffnung durch den csnd

Begrüßung durch:

  • Marcellus Menke, Leitung Career Service der Universität Siegen
  • Markus Haubold, Vorsitzender des csnd

11:15 – 12:00 – MeetGreet | KI-chinese-room Workshop

Was der Raum denkt, in dem ich bin und der neben mir

12:00 – 13:00 – Mittagspause  (Mittagessen, Selbstzahler in Mensa)

Alternativ: Aktiv entspannen: Career-Walk 1

ab 12:45 – Check-in Mittags-Anreisende

13:00 – 13:30 – Einlass zur Mitgliederversammlung

13:30 – 15:30 – Mitgliederversammlung

15:30 – 16:00 – Networking-Pause

16:00 – 16:45 – AG-Treffen zum Thema Career Services 2036

17:00 – 17:45 – RG und FG-Treffen zum Thema Career Services 2036 

18:00 – 18:30 – Plenum: Tagezusammenfassung, Ausblick auf den kommenden Tag

19:00 – 20:00 Abendprogramm

  1. Geschichte der Marienkirche Vorführung der SAUER Orgel
  2. „Hört Ihr Leut‘ und lasst Euch sagen“ – Nachtwächterführung
  3. Interaktive Stadtrallye durch Siegens Geschichte & Kultur
  4. Blindenschrift erleben: Eine Erfahrung in und mit Dunkelheit
  5. Blindenparcours begehen: Eine Erfahrung in und mit Dunkelheit
  6. Reise durch die Zeit: Schloss — Gefängnis — Bücherei. Was sich verändert, was bleibt

20:00 – Abendessen – Selbstzahler

Donnerstag, 12.03.2026

Fachtagung

ab 09:00 – Check-In Registrierung der neuen Gäste, offener Austausch und Networking 09:30 – 10:00 Ergebnispräsentation (Auswahl) der AGs und RGn, CS Fokus auf 2036 10:00 – 11:00 – Eröffnung der Fachtagung Begrüßung durch die Hochschulleitung der Universität Siegen Gastvortrag Prof. Dr. Alexander Lenz, Universität Siegen: Resilienz aus der Sicht eines Physikers Aktion: Hören im Hörsaal. Den Zugang einer Musikerin zu Resilienz erfahren. Die Komponistin Susanne Hardt inspiriert und motiviert zum Mitmachen. 11:00 – 11:50– Resilienz von Studierenden im System Hochschule“ Jessica Marx, Universität zu Köln 11:50 – 12:00 – Konferenzfoto 12:00 – 13:00 – Mittagessen – Im Tagungsbeitrag enthalten. Parallel ab 12:30: Entspannungs- und Meditationsangebote, Career-Walk 2 13:00 – 15:00 – Workshopsrunde (12 parallele Sessions, weitere Infos zu den Workshops)

  • Workshop 02: „Und, wie bist du komisch geworden?“ – Ein Mini-Humortraining zur Stärkung der eigenen Resilienz
  • Workshop 03: Musik, Film, Resilienz. Ein Dreiklang als Impuls und Motivation
  • Workshop 06: „KI“ meistern – Selbstbewusst mit Sprachmodellen interagieren
  • Workshop 07: Resilienz von Studierenden im System Hochschule im Spannungsfeld von individuellen Ressourcen, organisationalen Strukturen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Workshop 08: Resilienz im Doppelpack: Studierende Stärken, sich selbst schützen.
  • Workshop 09: FIT-Bridges. Die Angebote von Förderprogrammen nachhaltig in die Hochschulstruktur integrieren und vernetzen. Entwicklung eines Konzeptes.
  • Workshop 11: Resilienz zum Mitnehmen: Was mich stärkt — Einige praktische Übungen
  • Workshop 12: „Trauer ist Liebe“ – Resilienz im Kontext Tod und Sterben

15:00 – 15:30 – Networking-Pause 15:30 – 16:15 – Ergebnispräsentation der Workshops 16:15 – 16:30 – Raumwechsel 16:30 – 17:30 – Impulse – Good-Practice – Open Space

  1. „Auf dem Weg zu einer resilienten Organisation: Dirk Helmes, Leiter der Abteilung Personal und Organisation der Stadt Siegen, und Dr. Eckart Diezemann, Leiter der Stabsstelle Personal- und Organisationsentwicklung stellen das Konzept vor, mit dem die Stadt Siegen die Herausforderungen der Zukunft meistern will.
  2. „Arbeit: ungeliebte Zukunft?!“ Dr. Andreas Eimer, Universität Münster, stellt Überlegungen und Haltungen zum Konzept „Arbeit“ vor und wie wir als Career Service Mitarbeitende damit umgehen können.
  3. FIT Exchange: Der Raum für den Austausch über den aktuellen Stand der FIT-Projekte. Dieser Open-Space ist für Teilnehmende der DAAD-FIT Projekte. Moderation Bianca Geurden und Zeina Abdelhamid
  4. Und sonst so? Muss ja – Resilienzaufbau in der täglichen Arbeit: Anja Robert, RWTH Aachen stellt Strategien aus ihrer 20-jährigen Career Center Arbeit vor, die dabei helfen, die Herausforderungen zu meistern, den zahlreichen Anforderungen gerecht zu werden ohne den Spaß und die Leidenschaft für das Thema zu verlieren. Es besteht ausreichend Zeit für Fragen und Austausch.
  5. Digitale Souveränität und IT Sicherheit: „Digitale Souveränität“ ist in aller Munde, aber was bedeutet sie, welchen Nutzen ziehen wir daraus und was kostet es uns? Moderation und Impuls: Jan Henric Klau.
  6. Begegnung mit einem Roboter. Referent und Impuls: Mehrbod Manavi, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien, Universität Siegen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Mainingful Design, LLM und Unterhaltungseinheiten für Kinder und ältere Menschen als Hauptakteure der Mensch-Roboter-Interaktion. Als Gast mit dabei: Der Roboter Aibo.
  7. Aktuelle Herausforderungen bei der Organisation von Karrieremessen: Hochschulen im Dreieck zwischen Arbeitgeber, Recruiter und Arbeitsmarkt: Kreativer Austausch und Brainstorming zu Themen, Tools und den derzeitigen Herausforderungen (Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Uni-politische Veränderungen). Welche notwendigen Anpassungen bringt dies für unsere Veranstaltungsorganisation mit sich? Moderation und Impuls: Claudia Kohrell.
  8. Resilienz: Zwischen Modebegriff und Zauberwort. Perspektiven für eine Einordnung: Wie die Philosophie hilft, eine Position zu finden. Referent und Impulsgeber: Prof. Dr. Michael Bongardt.

17:30 – 18:00 – Ergebnispräsentation Impuls und Good Practice. Packen des individuellen Wissenskoffers 18:00  – Wrap-up und Übergang zum Abendprogramm ab 20:00 – Neue Verbindungen herstellen: Abendveranstaltung (Alte Klempnerei) – Eintritt für Teilnehmende der Tagung frei. Bitte das Namensschild mitbringen, um sich für den Einlass zu legitimieren.

Freitag, 13.03.2026

Abschluss-Keynote (Fachtagung – für alle Tagungsteilnehmende) und Barcamp (nur für csnd-Mitglieder)

ab 09:00 – Check-In | Aufwärmen für den Tag (Bewegungsangebot)

09:30 – 09:45 – Begrüßung / Blick auf den Tag

Ab 09:45 Uhr BarCamp

Ute Blindert, Moderatorin und Facilitatorin

9:45 – 10:30 – BarCamp Entwicklung im Plenum

10:30 – 10:45 – Kaffeepause

10:45 – 11:45 – Session Durchgang 1

11:45 – 12:30 – Session Durchgang 2

12:30 – 13 – Schlussrunde

Workshops im Detail

– entfällt –

Workshop 01: Zwischen Fluss und Landschaft: Resilienz aus der Sicht eines Wasserbauers.

Referent: Prof. Dr. Jorge Leandro, Universität Siegen

Wir leben in Landschaften. Durch Landschaften fließen Flüsse. Flüsse prägen dies Landschaften, sie formen und verformen, sie sind die Quelle von Leben und sie zerstören. Über die Gestaltung ihres Lebensraumes interagieren Menschen mit Wasserläufen und Flüssen. Prof. Dr. Jorge Leandro stellt Projekte des Wasserbaus vor und führt ein in die Denke des Wasserbaus. Vor diesem Hintergrund entwickeln die Teilnehmenden dann in Kleingruppen ihre Konzept zum resilienten Umgang mit Modellen ihres Arbeitsalltags.

Workshop 02: „Und, wie bist du komisch geworden?“ – Ein Mini-Humortraining zur Stärkung der eigenen Resilienz

Referentin: Désirée Krüger, Hochschule Niederrhein

Die gute Nachricht vorab: Humorfähigkeit ist erlernbar! Es ist also für alle Interessierten möglich, den eigenen (Berufs-)Alltag mit etwas mehr Augenzwinkern, Schmunzeln und Leichtigkeit zu versehen.

Im Workshop erhalten die Teilnehmenden zunächst einen kurzen Einstieg in die Humorforschung: Was der ‚Sinn für Humor‘ aus wissenschaftlicher Perspektive ist, wie dieser mit Kommunikation zusammenhängt, wie man diesen trainieren kann und warum das mit Blick auf Resilienz Sinn machen könnte.

Im zweiten Teil liegt der Fokus auf der Stärkung der individuellen Humorfähigkeit, basierend auf einem Humortraining nach Paul McGhee (2010/2021). Durch praktische Übungen können Humor-Profis und -Neulinge ihre persönliche Humorfähigkeit erkunden und stärken. Alle Teilnehmenden verlassen den Workshop mit einer Hausaufgabe (Home Play), um das hier begonnene Humortraining im Alltag fortzuführen.

Workshop 03: Musik, Film, Resilienz. Ein Dreiklang als Impuls und Motivation

Referentin: Susanne Hardt, künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Musiktheorie an der Universität Siegen

Im Mittelpunkt dieses Workshops steh ein unvertonter Kurzfilm. Die Teilnehmenden arbeiten mit diesen Bildern in dem sie mit unterschiedlichen Konzepten von klanglichem Material und Vertonung experimentieren. Unterschiedliche Vertonungen lassen die gleichen Bilder anders wirken und eröffnen neue Interpretationswege, die gemeinsam diskutiert und eingeordnet werden. Die gemeinsame künstlerische Arbeit gibt darüber hinaus Impulse, über die Beschäftigung mit Stimme, Atem und Rhythmen eigene (innere) Quellen für Resilienz zu finden. Eine musikalische Vorbildung oder die Fähigkeit ein Musikinstrument zu spielen, sind für die Teilnahme an diesem Workshop nicht notwendig.

– entfällt wegen Erkrankung –

Workshop 04: Was tun wenn der Server ausfällt: Praktisches Resilienz-Training mit einem IT-Experten

Referent: Tom Steuber, Abteilungsleiter IT Technik Krombacher Brauerei GmbH & Co. KG

Wenn alles gut geht passiert gar nichts und das ist dann wirklich gut. Und trotzdem ist es eine gute Idee sich darauf vorzubereiten, wie man reagiert, wenn einmal Störungen und Fehler auftreten. Ganz besonders wichtig ist das bei einem für die Organisation von Unternehmensprozessen so wichtigen Bereich wie der IT. Tom Steuber ist bei der Krombacher Brauerei, dem drittgrößten deutschen Getränkehersteller, verantwortlich für die IT.

Für diesen Workshop bringt er die Übungen mit, die er einmal im Jahr mit seinem Team macht, damit auch bei einem vollständigen Ausfall der IT das Unternehmen weiter Handlungsfähig bleibt. Die Teilnehmer des Workshops spielen mit konkreten Rollenvorgaben realistische Szenarien eines IT-Krisenfalls durch. Am Ende sind sie besser vorbereitet für den Fall, der hoffentlich nicht eintritt.

– entfällt –

Workshop 05: Resilienz in der Gründungsphase entwickeln

Referentin: Julia Förster, M. Sc.. Coach, Entrepreneurship Center Universität Siegen

Eine gute Idee ist der Anfang – doch der Weg zum erfolgreichen Unternehmen verläuft selten geradlinig. Zweifel, Rückschläge und Frustration gehören zum Gründungsalltag. Genau an diesem Punkt setzt der Workshop an.

Als Gründungsberaterin und Gründerin kennt Julia Förster diese Phasen. Anhand von zwei realen Fallbeispielen zeigt sie, wie sich schwierige Situationen im Gründungsprozess konstruktiv bewältigen lassen. In interaktiven Arbeitsphasen entwickeln die Teilnehmenden in Kleingruppen Strategien für mehr Resilienz und Handlungssicherheit.

So erhalten die Teilnehmenden konkrete Impulse für ihre eigene Praxis sowie für die Beratung von Gründungsinteressierten und profitieren unmittelbar von den Erfahrungen der Gründerinnen und Gründer.

Workshop 06: : „KI“ meistern – Selbstbewusst mit Sprachmodellen interagieren

Referent: Robert Queckenberg, Ruhr Universität Bochum

Sogenannte „Künstliche Intelligenz“ ist seit ein paar Jahren in aller Munde, sie verspricht uns in vielen Branchen gewaltige Effizienzsteigerungen und sie droht zugleich menschliche Arbeit an vielen Stellen obsolet werden zu lassen. Die rasante Entwicklung rund um „KI“ ist eine Zumutung für unsere Gesellschaften und ihre Institutionen und letztlich auch für unser Selbstverständnis als Menschen. Wieviel uns zumutbar ist und was wir uns zumuten lassen, hat viel mit unserer Resilienz zu tun, sowohl als Individuen als auch als Gesellschaften.

In diesem Workshop soll es darum gehen, wie wir resilienter im Umgang mit „KI“ werden können und wie ein besseres Verständnis dieser Technologie dazu beitragen kann. Die Teilnehmenden erwerben Grundlagenwissen zu generativen Sprachmodellen, wenden dieses praktisch an und erarbeiten sich schließlich gemeinsam einen kurzen Leitlinienkatalog für mehr „KI“-Resilienz.

Workshop 07: Resilienz von Studierenden im System Hochschule im Spannungsfeld von individuellen Ressourcen, organisationalen Strukturen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen

Referentin: Jessica Marx, Universität zu Köln

Aufbauend auf den in der Keynote „Resilienz von Studierenden im System Hochschule“ vorgestellten Ergebnissen soll im Workshop diskutiert werden, wie Resilienz als Faktor für Studienerfolg aus der Perspektive von Career Services verstanden und praktisch eingeordnet werden kann. Im Fokus steht Resilienz als dynamischer Prozess im Spannungsfeld von individuellen Ressourcen, organisationalen Strukturen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Teilnehmenden können eigene Perspektiven und Erfahrungen reflektieren und definieren, wie sie Resilienz und Studienerfolg verstehen. Darüber hinaus sollen typische Beratungssituationen durchgespielt, sowie erste realistische Anknüpfungspunkte für eine resilienzbewusste Gestaltung von Beratung und Angeboten im Career Service erarbeitet werden.

Workshop 08: Resilienz im Doppelpack: Studierende Stärken, sich selbst schützen.

Referentin: Meike Trommer, Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR), Mainz

Der Workshop vermittelt praxisnahe Strategien, mit denen Career-Service-Mitarbeitende die Resilienz von Studierenden gezielt fördern können und rückt gleichzeitig die eigene Selbstfürsorge in den Mittelpunkt. Denn nur wer gut für sich sorgt, kann andere nachhaltig unterstützen.

Während Studierende in einer Phase voller Unsicherheiten und Leistungsdruck stehen, begleiten Fachkräfte sie oft unter hohem Beratungs- und Organisationsaufwand.

Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung reflektieren wir im Rahmen des Workshops Belastungsfaktoren und entdecken alltagstaugliche Tools zur Stärkung der individuellen Resilienz sowohl für die Career-Service Mitarbeitende selbst als auch für die Studierenden in der Beratung.

Workshop 09: FIT-Bridges. Die Angebote von Förderprogrammen nachhaltig in die Hochschulstruktur integrieren und vernetzen. Entwicklung eines Konzeptes.

Referentin: Bianca Geurden, Verantwortliche für das DAAD-FIT Projekt beim Career Service der Universität Siegen

Drittmittelprojekte bereichern Hochschulen. Gleichzeitig sind sie, oft aufgrund der besonderen Anforderungen von Mittelgeber und fördernder Institution, eine Einheit mit speziellem Eigenleben, die erst einmal innerhalb der Hochschule vernetzt und kommuniziert werden muss. In diesem Workshop lädt die Referentin die Teillehmenden ein, Konzepte und Strategien zu entwickeln, ihre Drittmittelprojekte sinnvoll und nachhaltig in den Kontext ihrer Hochschule einzubinden und zu vernetzen.

– entfällt wegen zeitlicher Verhinderung des Referenten –

Workshop 10: Immer wieder Krise: Herausforderungen im Interimsmanagement als Play-Book für die Career Sevice Arbeit

Referent: Erdwig Holste, Gründer INTERIM-SHERPA, Hamburg

Interimsmanager kommen meist kurzfristig und für kurze Zeit in ein Unternehmen. In der Regel ist der Anlass eine Krise oder eine Umstrukturierung. Langjährige Erfahrung und fundiertes Fachwissen hilft dabei Impulse geben zu können und in kurzer Zeit, meist in wenigen Monaten, ein Unternehmen auf den Erfolgspfad bringen zu können. Doch was macht das mit den Menschen, die diese Interims-Management-Aufgaben übernehmen. Wie bleiben sie seelisch gesund und leistungsfähig, trotz hoher Belastungen. Wo finden sie ihre Ressourcen. Erdwig Holste vermittelt Interimsmanager. Er berät Unternehmen, die kurzfristig Erfahrung und Lösungskompetenz suchen. Als Vermittler kennt er beide Seiten. In diesem Workshop spielt er mit den Teilnehmenden Situationen durch, die zeigen, welche Erfahrungen aus dem Interimsmanagement sich für die Career Service Arbeit nutzen lassen.

Workshop 11: Resilienz zum Mitnehmen: Was mich stärkt — Einige praktische Übungen

Referentin: Sophie Seeger, Psychologin (M. Sc.)., Mitarbeiterin in der psychologischen Beratung für Studierende an der Universität Siegen

Wie gut sorge ich eigentlich für mich? Dieser Workshop lädt dazu ein, die eigene Resilienz in den Blick zu nehmen. Gemeinsam reflektieren wir, was uns stärkt und wie wir bewusster mit Belastungen umgehen können. Neben kurzen theoretischen Impulsen stehen Austausch, Selbstreflexion und praktische Übungen, die sich dann gut in den Alltag integrieren lassen, im Mittelpunkt – für mehr Klarheit, Selbstwirksamkeit und innere Balance.

Workshop 12: „Trauer ist Liebe“ – Resilienz im Kontext Tod und Sterben

Referent: David Roth, Geschäftsführer, Berater und Trauerbegleiter der Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung oHG , Bergisch-Gladbach

Veränderung bringt Unsicherheit. Und selten war ein Zeitabschnitt mehr von Veränderung geprägt als der heutige rasante Wandel zur Wissensgesellschaft. Waren Tod und Trauer für die Generation unserer Großeltern noch selbstverständlicher Teil des Lebens, haben die Menschen heute diesen wichtigen Themenkreis weitgehend aus ihrem Alltagsleben verdrängt.

Der Referent, Bestatter und Trauerbegleiter David Roth wird uns an diesem Tage Einblick in seinen Gedanken „Trauer ist Liebe“ vermitteln. Trauer setzt immer eine Beziehung voraus, Beziehungen mit ihren schlechten und mit ihren guten Erfahrungen. Und wie in der Liebe und in jeder Beziehung sollten diese Gefühle auch in der Trauer von dem, der damit leben muss, selber ausgedrückt werden. Dieses „selber Ausdrücken“, besser noch „Begreifen“, kann vielleicht Ungelöstes lösen und schmerzlich Vermisstes neu verbinden.

Tagungs-Blog

Rheinblick und Resilienz

Resilienzförderung und Studienerfolg ist das Thema der Kollegin Jessica Marx. Sie ist, stv. Leiterin der Zentralen Studienberatung der Universität zu Köln und beschäftigt sich gerade wissenschaftlich mit dem Thema. Wir freuen uns auf ihre Keynote und ihren Workshop. Hier den Beitrag, den sie für unser Blog geschrieben hat: Zwischen Rheinblick und Resilienz – Gedanken beim […]

work in fluent progress …

… das war das Wort, das ich im Kopf hatte, als ich gestern Nachmittag ins Büro kam, die Flipcharts von der Planungssitzung am Vormittag noch an der Wand. Ich denke wir haben jetzt einen Entwurf für den zeitlichen Ablauf der Tagung und die einzelnen Elemente die uns wichtig sind. Das ist schon mal klasse. Jetzt […]

Gute Ideen und eine Heftmaschine

Wie gute Ideen entstehen lässt sich im Nachhinein nicht immer so einfach rekonstruieren. Im Fall der „Ideen-Hefte“ geht das aber einmal sehr gut. Hier die Geschichte: Bei uns in der Hausdruckerei gibt es eine neue Heftmaschine, hochautomatisiert und richtig schick. Dort werden normalerweise Broschüren geheftet, meist im Format A4 oder A5, manchmal auch ein Zwischenformat. […]